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Fünf Dinge, die bei keiner Radtour fehlen dürfen

Fünf Dinge, die bei keiner Radtour fehle...

20.05.2021 - Update: 16.06.2021

Fünf Dinge, die bei keiner Radtour fehlen dürfen

Die Sonne scheint, die Arbeit ist getan – jetzt spontan eine kleine Radtour rundet den Tag perfekt ab. Das klingt nach einer guten Idee – allerdings solltest du bei jeder Tour ein paar Dinge dabei haben, um für (fast) alle Eventualitäten gerüstet zu sein – wir sagen dir, welche:

1. Notfall-Reparatur-Set

Du rollst gerade ganz entspannt durch die Natur – doch plötzlich hörst du ein Zischen und dir schwant nichts Gutes: Du hast einen Platten! Mit dem richtigen Zubehör lässt sich eine Reifenpanne ganz einfach reparieren. Am schnellsten löst du das Problem, indem du einen kaputten Schlauch durch einen neuen Ersatzschlauch austauschst. Ein Multitool mit integriertem Reifenheber erleichtert die (De)montage des Reifens. Hast du keinen Ersatzschlauch dabei, solltest du zumindest Flickzeug in der Satteltasche haben, um das Loch mit einem Patch abzudichten. Selbstklebende Schnellflicken kommen sogar ohne Galvanisierungsflüssigkeit aus. Tubeless-Reifen kannst du mit einem Repair-Kit stopfen. Eine Miniluftpumpe baut genügend Druck im Reifen auf, um die Fahrt zügig fortzusetzen.

2. Getränke und Snacks

Du willst nur noch schnell eine Stunde radeln – da kannst du doch auf etwas zu trinken und zu essen verzichten, oder? Können schon, aber du solltest es nicht. Denn eine Flasche mit Wasser oder einem Sportgetränk und/oder ein Energieriegel können dir im Zweifelsfall die Tour retten. Gerade bei wärmeren Temperaturen solltest du den Flüssigkeitsverlust frühzeitig ausgleichen, um so keine Leistungseinbußen zu riskieren oder sogar die Tour abbrechen zu müssen. Ausdauersportler können ihren Flüssigkeitsverlust in der Regel gut einschätzen und verlassen die Wohnung nie ohne mindestens eine Wasserflasche. Hobbyfahrer unterschätzen jedoch manchmal die Anstrengung. Wer länger als eine halbe Stunde unterwegs ist, sollte eine Flasche Wasser oder eine selbstgemachte Fruchtschorle mitnehmen.

Bei jeder Tour von mehr als einer Stunde darf auch ein kohlenhydratreicher Snack nicht fehlen. Einen Energieriegel oder eine Banane kannst du bequem in deiner Jacken- oder Trikottasche verstauen. Bahnt sich ein leises Hungergefühl an, solltest du einen kleinen Happen essen und nicht erst warten, bis der große Hunger kommt.

3. Bargeld

Ein wichtiger Punkt auf der Packliste ist etwas Bargeld, denn nichts ist schöner, als im Biergarten auf das Etappenziel anzustoßen. Auch wenn du keine längere Pause planst, kann ein bisschen Bargeld nützlich sein. Vielleicht reichen deine Snackreserven nicht aus und du musst Nachschub im Supermarkt holen. Unter Umständen überrascht dich ein Regenguss und du musst die Heimreise mit dem Zug antreten oder eine Panne zwingt dich, in die Werkstatt zu fahren. Mit ein bisschen Bargeld behältst du auch in unvorhersehbaren Situationen einen kühlen Kopf.

4. Mini-Erste-Hilfe-Set

Nicht immer kann ein Sturz verhindert werden, deshalb solltest du die notwendige Grundausstattung dabei haben, um kleine Blessuren wie Schürfwunden zu behandeln. Erste-Hilfe-Sets für das Fahrrad sind besonders kompakt und finden in jeder Fahrradtasche oder sogar am Rahmen Platz. Um Schürfwunden zu versorgen, findest du darin Handschuhe , Hautreinigungstücher , Pflaster, Fingerverbände und Pflasterstrips. Zudem beinhalten die Sets meist einen Schnellverband , ein Dreiecktuch und eine Rettungsdecke. Wenn dein Fahrradhändler kein Mini-Erste-Hilfe-Set im Sortiment hat, kannst du in deiner Apotheke nachfragen. Um ernsthaften Verletzungen am Kopf vorzubeugen, solltest du immer mit Helm fahren. Wer in schwierigem Gelände vor allem bergab unterwegs ist, der kann zudem die Knie, Ellbogen und den gesamten Rücken mit Protektoren schützen.

5. Handy und Powerbank

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, dich bei der Navigation unterstützen zu lassen. Entweder du montierst einen GPS-Fahrradcomputer, oder du nutzt ein Navigationsprogramm auf deinem Smartphone. Gerade für Fahrten durch die Stadt sind Smartphones gut geeignet. Du hast dein Handy meist dabei und musst kein Geld für ein zusätzliches Gerät ausgeben. Der Nachteil: Navigieren saugt deinen Akku schnell leer.
Soll dich dein Handy durch eine längere Tour navigieren, kannst du es mit einer Powerbank unterstützen. Neben der klassischen Powerbank gibt es auch Handyhalterungen für den Lenker, in denen ein zusätzlicher Akku integriert ist.

Strom aus dem Nabendynamo kann ebenso zum Aufladen deines Smartphones verwendet werden. Je schneller du fährst, desto mehr Strom produziert der Dynamo. Allerdings liefert er Wechselstrom, daher musst du einen Adapter zwischenschalten, der den Wechsel- in Gleichstrom umwandelt und Überspannungen verhindert.

Fazit

Einige Dinge gehören beim Fahrradfahren einfach zur Grundausstattung, ganz gleich ob du nur eine Mini-Runde oder mehr als 50 Kilometer zurücklegst. Beinahe jeder Fahrradfahrer hatte schon einmal einen platten Reifen, deshalb darf ein Reparatur-Set nicht fehlen. Es kann auch auf kurzen Strecken zu einem Sturz kommen. Schütze dich mit einem Helm vor Kopfverletzungen und nimm ein Erste-Hilfe-Set mit, um dich und andere Fahrradfahrer im Ernstfall versorgen zu können. Ein Handy und eine Powerbank sorgen dafür, dass du die Orientierung nicht verlierst und im Notfall Hilfe holen kannst. Getränke und Snacks bewahren dich vor einem Energietief. Mit diesen Essentials im Gepäck bist du für alle zukünftigen Radabenteuer gerüstet.