Fahrradpedale

Fahrradpedale sind der wichtigste Kontaktpunkt zwischen Fahrer und Rad. Um auf dem Fahrrad richtig in Tritt zu kommen, ist es daher wichtig, die Unterschiede zwischen den einzelnen Pedaltypen zu kennen und zu wissen, wie man sie richtig einsetzt. Viele hochwertige Räder, wie zum Beispiel E-Mountainbikes, werden häufig sogar ohne Pedale ausgeliefert.

Wer sich Klickpedale anschaffen möchte, steht meist vor einer riesigen Auswahl an verschiedenen Modellen. Je nach Fahrradtyp und Anlass gibt es dabei unterschiedliche Varianten. Am beliebtesten und somit am häufigsten verbaut sind dabei vor allem Shimano SPD-Klickpedale, Kombi- bzw. Hybridpedale und Shimano SPD-SL-Pedale.

So können sie später je nach Fahrertyp und Einsatzbereich an die unterschiedlichen, individuellen Ansprüche angepasst werden. Schließlich wird über die Pedale die gesamte Kraft übertragen, die der Fahrer aufbringen kann, um mit dem Fahrrad voranzukommen. Daher ist es besonders wichtig, dass ein sicherer Stand und bester Kontakt beim Fahren gewährleistet sind.

Welche unterschiedlichen Fahrradpedale gibt es?

Grundsätzlich gibt es drei Pedaltypen, wobei eine Form meist verwechselt wird und wir daher eigentlich zwischen vier Fahrradpedalen unterscheiden müssen. Das klassische Pedal – wie wir es von den meisten Stadt-, Trekking und Alltagsfahrrädern kennen – funktioniert ohne Pins oder Klickmechanismus und wird oft mit Plattformpedalen durcheinandergebracht. Die klassischen Pedale verfügen über eine breite, gummierte Oberfläche und sorgen somit für den sicheren Halt auf dem Fahrrad. Neben dem klassischen Pedal gibt es dann noch die drei Kategorien:

Plattformpedale

Klickpedale

Hybridpedale

Welche unterschiedlichen Fahrradpedale gibt es?

Grundsätzlich gibt es drei Pedaltypen, wobei eine Form meist verwechselt wird und wir daher eigentlich zwischen vier Fahrradpedalen unterscheiden müssen. Das klassische Pedal – wie wir es von den meisten Stadt-, Trekking und Alltagsfahrrädern kennen – funktioniert ohne Pins oder Klickmechanismus und wird oft mit Plattformpedalen durcheinandergebracht. Die klassischen Pedale verfügen über eine breite, gummierte Oberfläche und sorgen somit für den sicheren Halt auf dem Fahrrad. Neben dem klassischen Pedal gibt es dann noch die drei Kategorien:

  • Plattformpedale
  • Klickpedale
  • Hybridpedale

Plattformpedale

Das eben erwähnte Plattformpedal ermöglicht durch seine Oberflächen einen starken Grip zwischen Schuhsohle und Pedal und kann daher auch mit ganz gewöhnlichen Schuhen gefahren werden. Einige Plattformpedale sind zusätzlich mit Pins ausgestattet. Dies sind kleine Metallstifte, die auf dem Pedal befestigt sind und sich in die Schuhsohle krallen, um einen noch besseren Halt zu gewährleisten. Da diese Pins die normalen Schuhe jedoch auch beschädigen können, sollten spezielle Flat-Pedal- bzw. MTB-Schuhe getragen werden. Die Sohlen dieser Flat-Pedal-Schuhe sind weicher und verbinden sich somit besser mit den Pins. Außerdem sollte die Trittfläche der Flats möglichst groß sein, um viel Traktion zu ermöglichen. Diese Fahrradpedale gibt es in verschiedenen Größen und sollten im besten Fall zur Größe des Fußes passen.

Klickpedale

Beim Klickpedal sind Fuß und Fahrradpedal durch einen Verschlussmechanismus fest miteinander verbunden – ähnlich wie beim Skifahren. Das Besondere daran ist, dass das Pedal nicht nur heruntergetreten, sondern auch in einer fließenden Bewegung nach oben gezogen werden kann. Eingesetzt wird dieses System somit meist nur von sportlichen Radfahrern, z. B. auf dem Rennrad, da durch den runden Tritt wird noch mehr Kraft in Vortrieb umgesetzt. Durch die feste Verbindung ist dieses Fahrradpedal jedoch weniger gut für Mountainbiker geeignet, die sich mit Sprüngen und Tricks begnügen wollen. Schließlich muss man sich unmittelbar und leicht aus dem Klick und vom Bike lösen können, sollte einem ein Sprung oder eine Abfahrt zu viel abverlangen. Die Verbindung aus dem Klick löst sich durch das zur Seite drehen des Fußes. Klickpedale fallen in der Regel eher kleiner aus als andere Fahrradpedale, da sie eher als bloße Verbindungsstelle zwischen Fuß und Kurbel dienen, statt als Aufstandsfläche.

Die richtigen Fahrradschuhe

Je nachdem für welches Fahrradpedalsystem Sie sich entscheiden, ist es wichtig, genau den passenden Fahrradschuh für Ihre Bike-Tour zu haben. Schließlich sollte man sich bewusst sein, für welchen Einsatzzweck der Schuh benötigt wird – sei es MTB, BMX, Rennrad oder Trekking. Klickschuhe müssen dabei mit dem jeweiligen Klicksystem kompatibel sein, zum Beispiel den SPD-Pedalen von Shimano. Für die Verwendung von Plattformpedalen sollte die Sohle steif und griffig sein, damit sie gut am Fahrradpedal klebt. Gerade wenn es auf dem Bike weniger um effizientes Fahren als um Sprünge und Beweglichkeit geht, sind Flats gefragt. Beim Mountainbikefahren sollten sie auf ein wetterfestes und robustes Außenmaterial achten, damit Ihr Fuß auf dem MTB ausreichend geschützt ist. Sollten Sie sich beim MTB ebenfalls für Klickpedale entscheiden, achten Sie darauf, dass die Cleats in die Sohle eingefasst sind, damit Sie auch gut in ihnen laufen können.

Rennradschuhe sind dagegen meist leicht und sehr steif. Außerdem haben sie eher ein weniger stark ausgeprägtes Profil, da man selten in ihnen läuft. Unter dem Einfluss von Wärme sind einige Rennradschuhe sogar formbar, wodurch Druckstellen vermieden werden. Modelle, die für Touren und fürs Trekking gemacht sind, haben ebenfalls eine steifere Sohle, sind aber auch wesentlich komfortabler beim Laufen. Sie ähneln ganz normalen Sportschuhen, haben jedoch Verstärkungen im Zehenbereich und eine deutlich griffigere Sohle. Bei Klicksystemen wie denen von Shimano sind die Schuhplatten meistens gut in die Sohle integriert, damit das Laufen auch in Touren- und Trekkingschuhen möglich ist.
Sobald Sie die richtigen Fahrradpedale und dazugehörige Fahrradschuhe gefunden haben, sollte Ihrer Fahrradtour nichts mehr im Wege stehen.

Welche verschiedenen Klickpedal-Systeme gibt es?

1. Shimano SPD-Klickpedale

Shimano Pedaling Dynamics-Pedale (SPD) sind häufig an Mountainbikes, Liege- und Crossrädern verbaut. Diese Shimano-Pedale sind sehr gut für Einsteiger geeignet, da sie sehr leicht zu erlernen sind und man durch ihre Flexibilität nicht allzu sehr in den Pedalen verankert ist. Dies ist auch ein Grund, warum das SPD-System gut für Menschen geeignet ist, die an Knieproblemen leiden. Das besondere an den Shimano-Pedalen ist, dass die Schuhplatten (Cleats) flach sind und somit nicht über die Schuhsohle herausragen. Normal zu gehen ist also möglich, weshalb sich diese Fahrradpedale besonders für den Einsatz in der Stadt oder auf dem Weg zur Arbeit eignen.

2. Shimano SPD-SL

SPD-SL ist das SPD System von Shimano, welches speziell für Rennräder entwickelt wurde. Für eine höhere Kraftübertragung beim Fahren ist das Pedal wesentlich leichter und hat eine breitere Aufstandfläche. Die Verbindung zwischen Schuh und Pedal ist dabei sehr starr. Die Füße lassen sich nur bis zu einem bestimmten Winkelgrad bewegen. Der maximal mögliche Winkelgrad nennt sich Float und lässt sich bei den meisten SPD-SL Pedalen einstellen.

3. Hybridpedale

Als jüngste Innovation im Bereich der Fahrradpedale haben sich Hybridpedale etabliert. Diese sind eine Kombination aus Plattformpedal und Klickpedal und vereinen somit beide Eigenschaften. Während sie auf der einen Seite mit einem Klick ausgestattet sind, ist die andere Seite wie ein Plattformpedal gestaltet. So können sie sowohl mit Klickmechanismus als auch mit normalen Schuhen verwendet werden. Für die meisten Freizeitfahrer sind diese Art der Fahrradpedale ein guter Kompromiss, um ihr Bike für verschiedene Zwecke, wie zum Beispiel MTB oder Trekking, zu verwenden.

E-Bike Motoren

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