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Kindersitz fürs Fahrrad: Alle Infos in unserem Ratgeber

Kindersitz fürs Fahrrad: Alle Infos in u...

28.04.2021 - Update: 20.09.2021



Um auch mit Kindern auf dem Fahrrad mobil zu bleiben, sind klassische Kindersitze eine gute Möglichkeit, deinen Nachwuchs sicher und bequem ans Ziel zu bringen.

Erfahre hier, worauf du beim Kauf besonders achten solltest und welche Art von Kindersitz der richtige für dein Kind und dein Fahrrad sein könnte.

Kindersitz für Heck oder Front?

Auf der Suche nach dem passenden Fahrrad-Kindersitz ist eine der ersten Fragen, die es zu klären gilt, ob er vorn am Lenker oder hinten über dem Gepäckträger angebracht werden soll. Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile - und es gibt bestimmte Vorschriften.

Bis zu einem Gewicht von 15 Kilogramm dürfen Kinder beispielsweise in einem Fahrradsitz vorn am Lenker transportiert werden. Hinten auf dem Rad darfst du dein Kind bis zu einem Gewicht von 22 Kilogramm im Kindersitz mitnehmen.

Vorteile von Front-Kindersitzen

  • Du hast dein Kind die ganze Zeit im Blick und siehst sofort, wenn es anfängt an Schnallen rumzuspielen.
  • Du kannst besser mit deinem Kind sprechen.
  • Der Schwerpunkt bleibt gleich.
  • Du kannst leichter absteigen.
  • Auf dem Gepäckträger bleibt Platz für Taschen oder einen Fahrradkorb.

Nachteile von Front-Kindersitzen

  • Aufgrund der Gewichtsbeschränkung nicht sehr lange nutzbar.
  • Gewicht am Lenker ist gewöhnungsbedürftig.
  • Kind ist schlechter geschützt und sitzt z. B. im Fahrtwind bzw. bekommt mehr Regen ab.
  • Fahrrad bietet nicht immer ausreichend Platz für eine Frontmontage.

Vorteile von Heck-Kindersitzen

  • Deckt eine breitete Gewichtsrange ab - längere Nutzbarkeit des Kindersitzes.
  • Schutz vor Wind und Wetter hinter dem Rücken des Elternteils.
  • Sitz stört nicht beim Lenken (und Treten).

Nachteile von Heck-Kindersitzen

  • Wirkt sich aufs Fahrverhalten aus. Das Heck kann z. B. zu schwingen beginnen, wenn der Nachwuchs herumzappelt.
  • Du hast das Kind nicht im Blick.
  • Das Kind guckt auf den Elternrücken - das kann langweilig werden.
  • Auf- und Absteigen wird schwieriger.
  • Keine Möglichkeit mehr, Gepäck hinten auf dem Fahrrad mitzunehmen oder einen (größeren) Rucksack auf dem Rad zu schultern.

Welchen Fahrrad-Kindersitz kaufen?

Ob Kindersitz für vorn oder hinten, einige Dinge solltest du beim Kauf grundsätzlich beachten.

  • Achte darauf, dass der **Rohrdurchmesser des Bikes** zum Kinderfahrradsitz passt, damit die Halterung sicher montiert werden kann und die Rohre nicht quetscht.
  • Die Rückenlehne sollte so hoch sein, dass der Kopf nicht nach hinten kippen kann.
  • Die Gurte (am besten ist ein Dreipunktgurt) müssen strapazierfähig sein und bequem anliegen. Manche Modelle haben Polster dort, wo der Gurt mit dem Kinderkörper in Kontakt kommt.
  • Das Kind sollte die Gurtschnalle nicht selbst öffnen können.
  • Der Sitz sollte gepolstert sein. Bestenfalls lässt sich die **Polsterung herausnehmen und waschen**.
  • Die Füße sollten in flächigen Schalen stehen und mit **verstellbaren Riemen** gesichert sein.

Auch im Kindersitz fürs Fahrrad sollte der Nachwuchs immer einen Helm tragen. Lass dich am besten bei eine Fahrradfahchändler in deiner Nähe beraten. Er weiß, was zu deinen Bedürfnissen und deinem Rad passt und du kannst verschiedene Modelle direkt ausprobieren.

Am besten mit deinem Kind zusammen. Denn wenn es den Kindersitz nicht mag, wird es nicht gern und ruhig darin mitfahren.

Wir aus der Bikes.de-Redaktion haben eine große Leidenschaft: Fahrräder. Und diese Leidenschaft wollen wir mit dir teilen. Daher sind wir immer auf der Suche nach neuen, spannenden und relevanten Themen rund ums Rad, die dir Information und Orientierung bieten – und vor allem jede Menge Lust aufs Radfahren machen sollen. Viel Spaß beim Lesen!