Kindersitz fürs Fahrrad: Alle Infos in unserem Ratgeber

Um auch mit Kindern auf dem Fahrrad mobil zu bleiben, sind klassische Kindersitze eine gute Möglichkeit, Ihre Kleinen sicher und bequem ans Ziel zu bringen. Ob zu Fuß, mit dem Kinderwagen oder mit einem Fahrradanhänger – der Bewegungsfreiraum ist deutlich eingeschränkt und die Handhabung meist eher lästig. Mit einem Fahrradkindersitz bringen Sie ein wenig Abwechslung in Ihren Alltag und sind schnell und unkompliziert unterwegs.

Die Auswahl an Kindersitzen ist jedoch riesig und kann einen schnell überfordern. Wir verraten Ihnen daher, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten und welche Art von Kindersitz der richtige für Ihr Kind und Ihr Fahrrad sein könnte. Egal ob Sie lediglich kleine Ausflüge mit dem Rad planen oder ob sie abenteuerlich mit dem Mountainbike unterwegs sein möchten und daher einen geeigneten Kinderfahrradsitz für Ihr Bike benötigen.

Die wichtigste Frage: Heck- oder Frontsitz?

Auf der Suche nach dem passenden Fahrrad Kindersitz stößt man meist als erste auf die Frage, ob der Sitz vorne am Lenker oder hinten über dem Gepäckträger angebracht werden soll. Schließlich bringen die unterschiedlichen Möglichkeiten viele Vor- und Nachteile mit sich und sind nicht gleichermaßen gut für jedes Kind und jedes Fahrrad geeignet. In erster Linie sollten Sie prüfen, ob sie die Vorgaben für die Anbringung des Fahrradkindersitzes vorne oder hinten auf Ihrem Rad erfüllen. Bis zu einem Gewicht von 15 Kilogramm dürfen Kinder in einem Fahrradsitz vorne am Lenker transportiert werden. Dies ist meistens bei Kindern zwischen zwei und drei Jahren der Fall. Danach müssen Kinder in einem Kinderfahrradsitz, der hinten angebracht ist, transportiert werden. Dies ist bis zu einem Gewicht von 22 Kilogramm bzw. einem Alter von fünf Jahren möglich. Meistens können Ihre Kinder ab diesem Alter sogar schon selbst Fahrrad fahren. Auch wenn vielen Eltern ein Fahrradsitz vorne am Lenker erst unsicher erscheint, hat er jedoch viele Vorzüge. Zum einen haben Sie Ihr Kind die ganze Zeit im Blick und sehen, wenn es anfängt an Gurten und Schnallen rumzuspielen. Außerdem ist es durch die Schwerpunktverteilung leichter zu fahren und Sie haben hinten auf Ihrem Fahrrad zusätzlich Platz für Taschen oder einen Fahrradkorb.

Für einen hinten angebrachten Kinderfahrradsitz spricht, dass Sie den Kindersitz nicht doppelt anschaffen müssen, wenn Ihr Kind gewachsen ist. Zwar haben Sie als Fahrer Ihr Kind hinten nicht so gut im Blick – die Fahrt ist hinten jedoch meist bequemer für die Kleinen. Außerdem gibt es zahlreiche Rückspiegel, die Ihnen ermöglichen von vorne einen Blick auf Ihr Kind auf dem Gepäckträger zu werfen.

Welcher Fahrrad Kindersitz ist der richtige?

Sollten Sie sich bei Ihrem Fahrrad Kindersitz für die Heckvariante entscheiden, sind Sie mit dem Jockey Comfort von Britax Römer an der richtigen Adresse. Bei dem Modell handelt sich um einen der beliebtesten und meistverkauften Kinderfahrradsitze. Er punktet vor allem in Komfort, Funktionalität und Verarbeitung. Das zuvor von Stiftung Warentest kritisierte Gurtschloss wurde gänzlich überarbeitet, weshalb das Modell von Britax Römer besonders viel Sicherheit bietet. Die Fußstützen lassen sich problemlos an die Beinlänge anpassen, weshalb Sie länger Freude am Fahren haben sollten. Für eine angenehme Schlafposition sorgen die einstellbaren Kopf- und Rückenlehnen an dem Fahrradkindersitz. Ähnliche Modelle, wie der Hamax Caress und Thule Yepp Maxi wurden von der Stiftung Warentest ebenfalls für gut befunden. Fällt die Wahl auf einen vorne angebrachten Fahrradkindersitz, sind Sie nach der Stiftung Warentest mit den Modellen Thule Yepp Nexxt Mini, Yepp Kids Mini oder dem Hamax Observer gut ausgestattet.

Gibt es auch Kindersitze für Mountainbikes?

Wer nicht nur von A nach B kommen möchte, sondern mit seinem Kind richtige Abenteuer auf dem Mountainbike erleben möchte, findet auch hier eine Auswahl an Kindersitzen. Da bei Mountainbikes meistens der Gepäckträger fehlt, kommt hier nur ein Kinderfahrradsitz infrage, der am Lenker montiert wird – zum Beispiel der Thule Yepp Nexxt Mini. Hier haben Sie ihr Kind außerdem besonders gut im Blick und die Kleinen können das Erlebnis auf dem Bike mit voller Sicht mit Ihnen teilen. Sie sollten beim Kauf außerdem darauf achten, dass der Kindersitz so leicht wie möglich ist, damit sie das zusätzliche Gewicht meistern können. Zudem müssen sie als Fahrer oder Fahrerin schauen, dass sie trotz Fahrradkindersitz genug Beinfreiheit haben. Damit Ihr Kind auf dem Mountainbike gut vor Wind und Steinen geschützt ist, eignet sich eine Windschutzscheibe vorne an Ihrem Lenker. Zusätzlich sollten sie die Augen durch eine Schutzbrille schützen und Ihrem Kind auf jeden Fall einen Helm aufsetzen. Für die Sicherheit Ihres Kindes sind schließlich Sie verantwortlich. Achten Sie daher besonders auf eine korrekte und sichere Montage des Kinderfahrradsitzes und überprüfen Sie auch Ihr eigenes Fahrrad regelmäßig.

Was Sie außerdem beachten sollten

Ob Sie sich nun für einen Fahrradsitz für vorn oder hinten entschieden haben, einige Dinge sollten Sie beim Kauf Fahrrad Kindersitzes zusätzlich beachten. Zum einen ist es wichtig, dass Sie sich von einem Fachhändler in Ihrer Nähe zu ihrem Fahrradkindersitz beraten lassen. Im besten Fall fahren Sie sogar mit Ihrem Fahrrad zu einem Geschäft. Vor Ort kann Ihnen schließlich am ehesten gesagt werden, welches Modell das richtige für Sie und Ihr Kind ist und welches für Ihr Fahrrad geeignet ist. Nicht jeder Kindersitz passt dabei zu jedem Rad. Dabei wird darauf geachtet, dass der Rohrdurchmesser Ihres Bikes auch zum Kinderfahrradsitz passt, damit die Halterung vernünftig über dem Gepäckträger montiert werden kann. Außerdem muss die Zollgröße des Fahrrads den Herstellerangaben des Fahrradsitzes entsprechen. Einige Sitze sind von der Halterung abnehmbar. Sie sollten sich daher auch nach einer entsprechenden Versicherung umschauen und ihr Fahrrad und den Kinderfahrradsitz gegen Diebstahl absichern. Da Ihr Fahrrad durch das erhöhte Gewicht schneller umkippen kann, benötigen Sie einen Zweibeinfahrradständer. Zusätzlich sollten Sie Ihrem Kind beibringen, sich im Fahrradsitz möglichst ruhig zu verhalten. Das allerwichtigste ist jedoch, dass ihr Kind stets einen Helm auf dem Rad im Fahrradkindersitz trägt und die Sicherheitsgurte sicher angebracht sind.

Insgesamt braucht es etwas Zeit bis Sie sich als Fahrer an den Fahrradkindersitz auf Ihrem Rad gewöhnt haben. Danach werden Sie jedoch mit Sicherheit alle Vorteile genießen können. Seien es kleinere Ausflüge auf Ihrem Fahrrad oder abenteuerliche Fahrten auf Ihrem Mountainbike, zu dem Sie Ihre Kleinen von nun an immer sicher in einem Fahrradkindersitz mitnehmen können. Mit einem Fahrradsitz sind Sie schließlich deutlich flexibler, als mit einem Anhänger und können sogar ganz neue Gebiete erkunden – bis Ihre Kleinen irgendwann auf einem eigenen Bike unterwegs sein möchten.

Werkzeug für dein Fahrrad: Was brauchst du unbedingt?

Immer mehr Menschen wollen ihren Alltag aktiv gestalten und mehr Sport und Bewegung in ihr tägliches Leben integrieren. Das Fahrrad scheint daher das perfekte Fortbewegungsmittel. Man ist als Fahrradfahrer nicht nur fix unterwegs, sondern schont auch noch die Umwelt, die Geldbörse und tut etwas für die eigene Gesundheit. Egal ob Sie täglich auf dem Bike unterwegs sind oder das Rad nur ab und an für eine Fahrradtour nutzen, das richtige Werkzeug sollte stets bereitliegen. Denn besonders wenn man auf dem Bike unterwegs ist, kann einem schon mal die ein oder andere Panne passieren, egal ob selbst- oder fremdverschuldet.

Um Zeit und Kosten zu sparen, können Fahrradfreunde Reparaturen schnell und einfach zu Hause durchführen, um das Fahrrad sofort wieder fit zu bekommen. Um schnell einen Erfolg am Rad zu sehen, muss man nämlich kein Profi sein. Auch Laien können mit dem richtigen Werkzeug in der Garage oder unterwegs schnell Schrauben nachziehen oder einen geplatzten Reifen wechseln. Dazu braucht der geübte Fahrradfahrer nicht mal besonderes Spezialwerkzeug, sondern kann sich auf ein vielfältig einsetzbares Multitool verlassen. 

Welche Werkzeuge Sie in Ihrem Werkzeugkoffer benötigen, um ihr Zuhause zur Fahrradwerkstatt machen zu können, erfahren Sie hier. So wird Ihr Fahrrad mit dem eigenen Werkzeug schnell und günstig wieder wie neu. 

Welches Fahrradwerkzeug ist im Alltag wirklich nützlich? 

Wer viel Fahrrad fährt und ein Mindestmaß an handwerklichem Geschick vorweisen kann, sollte nicht für jede Reparatur am eigenen Rad in die Fahrradwerkstatt radeln müssen. Viele kleine Verbesserungen am eigenen Fahrrad können auch bequem zu Hause erledigt werden. Im Fahrradfachhandel findet man für diesen Zweck eine große Auswahl an unterschiedlichen Werkzeugkoffern. Oft bestehen diese aus vielen nützlichen Einzelteilen, dabei sind aber noch längst nicht alle Werkzeuge darin wirklich für die Reparatur zu Hause geeignet oder unbedingt nötig. 

Viele Sets verfügen sogar über Tools zum Reparieren Ihres Fahrrads, die nur in Fachwerkstätten genutzt werden. Daher sollten Sie sich unbedingt vor dem Kauf von Werkzeug informieren, welches Fahrradwerkzeug für Ihre Bedürfnisse wirklich nötig ist, um nicht unnötig viel Geld für teure Spezialwerkzeuge auszugeben, die Sie im Alltag eh nicht brauchen werden.

Ein paar Basic-Tools sollte jedoch jeder Fahrradfreund entweder in der Werkstatt oder bei jeder Fahrradtour dabei haben, um bei kleineren Pannen gewappnet zu sein. Besonders ein Drehmomentschlüssel, oder ein entsprechendes Set mit unterschiedlich großen Aufsätzen, gehört in die Grundausstattung jedes Radfahrers. Damit lassen sich lockere Schrauben und Muttern einfach nachziehen und das Fahrradfahren ist damit viel sicherer. Auch eine Luftpumpe gehört zu den Utensilien, an die beim Fahrrad stets gedacht werden muss. Nicht nur um den Luftdruck der Reifen von Zeit zu Zeit zu überprüfen, sondern auch, um bei einem Reifenwechsel, beispielsweise wegen eines geplatzten Schlauches, einsatzbereit zu sein. 

Die besten Must-Haves für's Bike: Fahrradwerkzeug auf Reisen

Eigentlich sollte eine Fahrradtour Entspannung bedeuten. Was aber, wenn auf dem Ausflug mit dem Bike ein ungeplantes Unglück passiert oder gar ein kleiner Unfall oder Sturz einen Schaden an Ihrem Fahrrad verursacht? Am besten für unterwegs geeignet ist ein sogenanntes Multitool oder ein Set mit Werkzeugen. Ähnlich wie ein Schweizer Taschenmesser verfügt dieses Werkzeug für Ihr Rad über viele nützliche Aufsätze zum Reparieren kleiner Schäden. Neben dem nützlichen Drehmomentschlüssel findet man hier auch weitere brauchbare Werkzeuge, wie Maul- und Ringschlüssel, Speichenschlüssel, Kettenmontagehaken, Speichenschlüssel und diverse Schraubendreher. Mit so einem Alleskönner ist man auch auf einer längeren Fahrradtour bestens für den Ernstfall gerüstet. 

Ebenfalls unverzichtbar auf Reisen mit dem Fahrrad ist ein vollausgestattetes Flickset für Fahrradreifen. Sollte auf Reisen ein Reifen undicht werden oder gar platzen, kann man mit dem passenden Werkzeug schnell und bequem vor Ort Abhilfe schaffen. Praktischerweise nimmt ein solches Flickset nicht viel Platz weg und kann so auf Reisen stets mit im Gepäck sein. 

Sollte man eine längere und aufwändigere Tour mit dem Fahrrad planen, sollten Sie auch überlegen, ob es sich nicht vielleicht lohnt, einen Montageständer für Ihr Rad mitzuführen. Dieser ermöglicht es optimal am Fahrrad arbeiten zu können. Das praktische Tool lässt sich nach getaner Arbeit auch platzsparend zusammenklappen und nimmt so nicht viel Platz auf der Fahrradtour weg. 

Fahrradwerkzeug für Ihre Bedürfnisse

Welches Fahrradwerkzeug Sie wirklich benötigen, hängt nicht nur von Ihrem Fahrverhalten ab, sondern auch vom Modell Ihres Bikes. Manche Modelle wie Rennräder sind bereits vom Kauf an wartungsintensiver als robuste Trekkingräder. Generell lässt sich für das richtige Fahrradwerkzeug allerdings sagen: Wählen Sie stets Qualität über Quantität. Es empfiehlt sich auch für Fahrradfreunde, die täglich mit ihrem Bike fahren, ausgewähltes Werkzeug zu benutzen, dass hochwertig verarbeitet ist und somit viel mehr Sicherheit bieten kann als günstigere Massenware. Viele Fahrradwerkstätten und Fachhändler beraten Sie gern bei der Auswahl des optimalen Werkszeugs für Ihre individuellen Bedürfnisse. 

Aber nicht nur das Fahrradmodell ist entscheidend für den Wartungsaufwand und die entsprechenden Werkzeuge, die Sie für Ihr Bike verwenden können, sondern auch der Verschleiß einzelner Bauteile am Fahrrad. Vor dem Kauf von Spezialwerkzeug sollen Sie also beachten, dass die Kette eines Fahrrads beispielsweise aufwändiger zu warten ist als andere Teile Ihres Rads und dass Sie dafür zusätzliches Fahrradwerkzeug benötigen. 

Andere Fahrradwerkzeuge, wie ein zuverlässiger Montageständer hingegen sind universal einsetzbar und gleichzeitig praktisch. Nicht nur bei kleinen Reparaturen, sondern beispielsweise auch wenn das eigene Fahrrad einmal eine neue Lackierung benötigt. 

Wartung und Montage: Ganz einfach zu Hause

Viele Reparaturen am eigenen Fahrrad lassen sich bequem und problemlos mit hochwertigem Fahrradwerkzeug zu Hause erledigen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven und Geld. Natürlich sollte man für aufwendige Reparaturen oder bei den leisesten Unsicherheiten trotzdem lieber einmal mehr bei der Fahrradwerkstatt des Vertrauens vorbeischauen. Sie sollten sich nämlich darüber im Klaren sein, dass die Garantie für ihr Fahrrad erlischt, sobald Sie bauliche Veränderungen daran selbst durchführen oder ein neues Fahrrad ganz in Eigenregie montieren. Die Fahrsicherheit sollte auch hier immer gewährleistet sein. Im Zweifelsfall sollte ein Profi aus dem Fachhandel oder einer Fahrradwerkstatt Ihr Fahrrad noch einmal fachgerecht beurteilen. 

Wer aber eine Grundausstattung zur Reparatur des eigenen Fahrrads in der Werkstatt hat, kann mit vielen nützlichen Tools schon viel erreichen. Um Ihr Bike fit für den Sommer zu machen, reicht meist schon eine Luftpumpe und ein Multitool und ein Montageständer aus, um den Drahtesel wieder fit für den Straßenverkehr zu machen.