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Die Alarmanlage für das Fahrrad: Ein guter Diebstahlschutz?

Die Alarmanlage für das Fahrrad: Ein gut...

28.04.2021 - Update: 23.08.2021



Wer sich für einen aktiven Lebensstil im Alltag entscheidet, fährt viel Fahrrad, um sich fit zu halten und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Viele Fahrer entscheiden sich für hochwertige Räder, um lange Freude an ihrem Gefährt zu haben. Aber wie sichert man ein Fahrrad richtig? Neben dem klassischen Schloss setzten immer mehr Radbesitzer auf eine Alarmanlage für Ihr Fahrrad. Wie sie funktioniert und ob sie für dich und dein Bike Sinn macht, erfährst du hier.

Viele Fahrradbesitzer haben eine Versicherung, die im Schadenfall für den Verlust des eigenen Fahrrads aufkommt, aber mit einer entsprechenden Alarmanlage kann ein Diebstahl bereits bevor er passiert verhindert werden.

Die Fahrrad-Alarmanlage: Mehr Schutz vor Dieben?

Bei der Alarmanlage für Ihr Rad handelt es sich um einen Mechanismus am Fahrradschloss, der bei Erschütterungen durch einen Bewegungssensor ein akustisches Signal abgibt. Ähnlich, wie bei der Alarmanlage eines Autos wird so nicht nur der Dieb erschreckt, er zieht auch alle Aufmerksamkeit auf sich. Es wird ein Daueralarm ausgelöst, der bis zu 110 Dezibel laut werden kann. Um einen Fehlalarm am Rad zu vermeiden, wird bei der Fahrradalarmanlage in der Regel erst ein Voralarm ausgelöst, bevor der Daueralarm einsetzt. Ganz praktisch lässt sich die Alarmanlage per App auf Ihrem Smartphone per Fingerabdruck oder Code abstellen. Dieser relativ günstige Diebstahlschutz ist bereits ein sehr effektiver Weg das eigene Rad vor Dieben zu schützen, ohne bauliche Änderungen am Fahrrad vorzunehmen.

Fahrrad-Alarmanlagen – welche gibt es?

Jährlich werden etwa 300.000 Fahrräder gestohlen und diese Diebstähle auch bei der Polizei angezeigt. Die Dunkelziffer scheint aber erheblich höher zu sein. Daher empfiehlt es sich gerade bei hochwertigen Rädern in einen zusätzlichen Diebstahlschutz neben dem herkömmlichen Schloss zu investieren. Bei Alarmanlagen für das Fahrrad unterscheidet man grundsätzlich zwei Arten des Diebstahlschutzes: den externen und den internen Alarm. Bei der externen Fahrradalarmanlage handelt es sich um ein kleines Gerät, das am Rad montiert wird. Der interne Alarm ist die Zusammenführung vor Fahrradschloss und Alarm. Dieser ist für Diebe noch weniger ersichtlich als ein externer Alarm und ertappt Fahrraddiebe auf frischer Tat. 

Kaufst du eine externe Alarmanlage, muss diese mit einem eigenen Schloss montiert werden. Mithilfe von ein paar kleinen Schrauben kann der Sender der Alarmanlage innerhalb von Minuten an einer passenden Stelle am Fahrrad befestigt werden. Am besten direkt unter dem Sattel, am Lenker des Bikes oder unter dem Gepäckträger. Hier sehen potentielle Fahrraddiebe den Sender des Geräts nicht sofort und es kann sein Signal ungestört an eine App auf Ihrem Smartphone senden. In der Regel verfügt die externe Alarmanlage ebenfalls über eine Fernbedienung, von der aus der Alarm bequem gesteuert werden kann. Diese Art des Alarms am Bike ist besonders kostengünstig. 

Zusätzliche Sicherheit im Schloss: Die integrierte Fahrrad-Alarmanlage

Eine weitere Variante ist die interne Fahrradalarmanlage. Hierbei handelt sich um ein Schloss mit eingebautem Alarm. Ein Tracker bietet hier zusätzliche Sicherheit durch integrierte Bewegungssensoren. Durch diese Technik wird dein Bike rund um die Uhr bewacht. Viele Alarmsysteme bieten zusätzlich die Möglichkeit der Echtzeitmeldung über GPS. Ein GPS-Tracker überwacht dann den Standort deines Rads und meldet sofort, wenn sich dieser ungeplant verändert. Mithilfe der integrierten Fahrradalarmanlage wird bei Erschütterung des Schlosses ein akustischer Alarm ausgelöst, der ein sehr hohes Abschreckungspotential für Langfinder bietet. Gleichzeitig wird über eine App auf deinem Smartphone eine Benachrichtigung über den Diebstahlversuch erstellt, damit du im Ernstfall die Polizei über den geplanten Diebstahl informieren kannst. 

Die Preise von Fahrradalarmanlagen variieren und sind abhängig von der verbauten Technik und der Qualität der verwendeten Bauteile. Generell lässt sich aber sagen, dass eine externe Fahrradalarmanlage mit Kosten von etwa 15 bis 50 Euro eine kostengünstige Möglichkeit ist, das eigene Bike vor Fahrraddiebstahl zu schützen. Der Alarm bietet mehr Sicherheit vor Dieben und wirkt effektiv. Ein Schloss mit integriertem akustischem und GPS-Signal ist im Fachhandel in einer Preisspanne von etwa 50 bis 150 Euro erhältlich. Es bietet mehr Möglichkeiten, das Rad vor Fahrraddiebstahl zu sichern und es in Echtzeit zu überwachen und ist damit auch teurer in der Anschaffung. 

GPS Tracker zur Ortung des Bikes

Wer sich für sein Rad über eine Alarmanlage hinaus Sicherheit wünscht, sollte sich über die Ortung per GPS informieren. Mit speziellen GPS-Trackern, die am eigenen Bike befestigt werden können, kann man feststellen, ob das eigene Fahrrad bewegt wird. Hierbei gilt es GPS-Tracker mit und ohne SIM-Karte zu unterscheiden. Sollte Ihr Fahrrad doch einmal gestohlen werden, kann so die Route des Rads problemlos nachverfolgt werden. Wer sich für einen GPS-Tracker mit integrierter SIM-Karte entscheidet, kann sogar genauere Bewegungen nachvollziehen. Durch sogenanntes Geofencing kann ein bestimmter Bereich festgelegt werden, den der eigene Drahtesel nicht verlassen soll. Wer auf eine Ortung per GPS Wert legt, sollte beachten, dass die Preise eines GPS-Trackers fürs eigene Bike schnell bei 120 Euro liegen kann.

Wir aus der Bikes.de-Redaktion haben eine große Leidenschaft: Fahrräder. Und diese Leidenschaft wollen wir mit dir teilen. Daher sind wir immer auf der Suche nach neuen, spannenden und relevanten Themen rund ums Rad, die dir Information und Orientierung bieten – und vor allem jede Menge Lust aufs Radfahren machen sollen. Viel Spaß beim Lesen!