Reifendruck

Wer seinen Alltag mit einem E-Bike bestreitet, gibt nicht nur acht auf sich und seine körperliche Fitness, sondern tut auch gleichzeitig noch etwas für die Umwelt.

Einfache Fastregeln für den Reifendruck bei E-Bike und Fahrrad

Um festzustellen, welcher Reifendruck für Ihr E-Bike oder Fahrrad der richtige ist, gilt es mehrere Faktoren vor dem Aufpumpen der Reifen zu beachten. Entscheidend sind hierbei vor allem Ihre persönlichen Bedürfnisse beim Fahren von Fahrrädern oder E-Bikes. Worauf legen Sie bei der täglichen Fahrt mit Ihrem Rad am meisten Wert? Geschwindigkeit, einen guten Grip auf der Straße oder Fahrkomfort? Hierbei sollten Sie stets die Qualität der Reifen im Auge behalten. Je nach Reifenmodell kann der maximale Reifendruck variieren. Auch die Reifenbreite sollten Sie vor dem Befüllen der Reifen mit Druckluft beachten. Die unterschiedliche Breite der Reifen kann einen entscheidenden Unterschied machen, wenn es um die Räder von E-Bikes geht. Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten, die beispielsweise von S-Pedelecs erreicht werden können, sollte der Luftdruck in den Reifen regelmäßig überprüft und korrigiert werden, damit es nicht zu Stürzen, Unfällen oder übermäßiger Abnutzung der Fahrradteile kommt.

Ein weiterer entscheidender Faktor für die Suche nach dem richtigen Luftdruck der eigenen Reifen ist das Gewicht des Fahrers. Viele Angaben über den optimalen Reifendruck für Fahrräder oder E-Bikes gehen von einem Beispielgewicht von 90 Kilogramm des Fahrradfahrers aus, allerdings ist das nur ein Richtwert und sollte individuell an Ihr Fahrrad angepasst werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Um täglich sicher und komfortabel ans Ziel zu kommen, sollten E-Bike- und Fahrradfahrer jedoch stets darauf achten, den idealen Reifendruck für ihr Bike-Modell einzuhalten. Neben der optimalen Geschwindigkeit kann der ideale Luftdruck in den Reifen nämlich auch dazu beitragen, dass der Verschleiß der Fahrradreifen so gering wie möglich gehalten wird, gleichzeitig sorgt der richtige Luftdruck auch noch für das bestmögliche Haften des Reifens auf der Straße und erzeugt so ein angenehmes und sicheres Fahrgefühl.

Je nach Fahrradtyp bestehen natürlich spürbare Unterschiede zwischen Reifen und den jeweils optimalen Luftdrücken. Je nach Bedürfnis und Fahrweise des Fahrradfahrers, gibt es hier unterschiedliche Faktoren zu beachten. Welche Reifen für Ihr E-Bike bei welchem Luftdruck optimal geeignet sind, lesen Sie hier, genauso wie und womit Sie beim Aufpumpen den idealen Reifendruck für Ihr Fahrrad erzeugen. Egal, ob für das Rennrad, Mountainbike oder E-Bike, hier finden Sie die wichtigsten Fakten zum Thema Reifendruck und den richtigen Luftdruck für Ihre Fahrradreifen.

Wissenswertes zum richtigen Reifendruck

Beim richtigen Reifendruck sollte man einige Dinge beachten, wenn man aber auch auf kleine Details acht gibt, kann man bereits mit kleinen Handgriffen nicht nur den richtigen Luftdruck im Fahrradreifen erzeugen, sondern gleichzeitig auch Unfällen vorbeugen und den Verschleiß einzelner Teile um ein Vielfaches verringern. Ein nützliches Werkzeug beim Feststellen des jeweiligen Reifendrucks ist das sogenannte Manometer. Dieses Messgerät zeigt präzise den vorhandenen Luftdruck des Fahrradreifens in Bar vor und nach dem Aufpumpen an. Es gilt zu wenig und zu viel Bar bei Ihren Fahrradreifen zu vermeiden. Bei zu wenig Luftdruck im Reifen kann die Felge Ihres Fahrrads nachhaltig Schaden nehmen, da der Fahrradreifen so schnell für Schäden am Schlauch anfällig wird. Aber auch zu viel Bar im Reifen können problematisch sein, denn der Fahrradreifen hat so nicht die Möglichkeit, sich korrekt zu entfalten. Er generiert so weniger Reibung auf der Straße und hat schlechteren Halt auf der Oberfläche. Das kann ebenfalls zu Stürzen und Unfällen führen, die sich mit dem optimalen Luftdruck im Reifen vermeiden lassen.

Wer den idealen Reifendruck für sein E-Bike oder Fahrrad ermitteln möchte, sollte zuerst auf die Herstellerangaben achten, die am Rand des Fahrradreifens eingeprägt sind. Hier finden Sie bereits den ersten Hinweis auf den korrekten Reifendruck.

Individuelle Entscheidung: Der richtige Reifendruck für jeden Fall

Leider gibt es keine Universallösung für den richtigen Druck im Fahrradreifen. Ob man Luft in den Reifen hinein oder herauslassen muss, können Sie nur nach einer gründlichen Reifendruckmessung, im Idealfall mit einem Manometer, entscheiden. Entscheidend ist vor allem auch, um welchen Typ Fahrrad es sich handelt. Rennräder, Touren- und Trekking-Bikes, Mountainbikes und Rennräder haben eine individuelle Bereifung, die ebenfalls ihren eigenen Druck braucht. Generell kann man sagen, dass ein Mountainbike im Normalfall beim einem Druck von zwei bis dreieinhalb Bar liegen sollte. Trekking-Bikes liegen im gleichen Bereich, können aber bei einem breiteren Fahrradreifen auch bis zu viereinhalb Bar Druck vertragen. Rennräder haben mit 22 – 25 Millimetern die schmalsten Räder. Hier kann der Reifendruck zwischen fünf und zehn 10 Bar betragen, um angenehm fahren zu können. Reifen, die im Inneren aus einem Schlauch bestehen, brauchen in der Regel mehr Luft und damit auch mehr Druck, um optimal zwischen Felge und Reifen zu passen. Hier sind sieben bis zehn Bar angebracht.

Für E-Bikes gelten – je nach Reifengröße – niedrigere Luftdrücke, da sie mehr Gewicht tragen und somit auch einer höheren Belastung ausgesetzt sind. Außerdem wird speziell für E-Bikes empfohlen, das Hinterrad um 0,1 Bar höher aufzupumpen als das weniger belastete Vorderrad. Je nach Hersteller wird bei Pedelecs im Vorderrad ein Reifendruck von 1,5 Bar bis 1,8 Bar empfohlen, für das Hinterrad ist der Bereich von 1,6 Bar bis 1,9 Bar ideal.

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