Alarmanlage

Wer sich für einen aktiven Lebensstil im Alltag entscheidet, fährt viel Fahrrad, um sich fit zu halten und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Viele Fahrradfreunde entscheiden sich für hochwertige Fahrradmodelle, um lange Freude an ihrem Gefährt zu haben. Aber wie sichert man ein hochwertiges Fahrrad richtig?

Die Nachfrage an Fahrrädern und E-Bikes steigt in den letzten Jahren beständig und das Angebot von nützlichem Zubehör für das eigene Rad mit ihr. Eine Alarmanlage für Ihr Fahrrad kann daher eine sinnvolle und sichere Ergänzung Ihrer Ausrüstung sein, um sich effektiv gegen Diebstahl zu schützen. Viele Fahrradbesitzer haben eine Versicherung, die im Schadenfall für den Verlust des eigenen Fahrrads aufkommt, aber mit einer entsprechenden Alarmanlage kann ein Diebstahl bereits bevor er passiert verhindert werden. Doch welche Optionen gibt es eigentlich, um das eigene Fahrrad vor Langfingern zu schützen und wie funktionieren die unterschiedlichen Alarmanlagen für Ihr Fahrrad? Das lesen Sie hier ausführlich. Mithilfe modernster Technik, wie GPS und praktischen Apps, können Sie Ihr Rad ganz einfach und bequem vor Diebstahl schützen. Neben einem normalen Fahrradschloss bietet eine Alarmanlage effektiven Schutz gegen Diebe.

Die Fahrrad Alarmanlage: Verbessern Sie den Diebstahlschutz Ihres Rads in Minuten

Ein gutes und hochwertiges Fahrradschloss ist ein Muss für jeden Fahrradfreund, der mit seinem Rad in der Öffentlichkeit unterwegs ist. Viele Diebe haben es besonders auf hochwertige Räder abgesehen und können mit ihrem geschulten Blick bereits erkennen, welches Fahrradschloss sich schnell und unauffällig öffnen lässt. Mithilfe einer klassischen Fahrradalarmanlage können Sie Dieben ganz einfach das Schlossknacken erschweren und so den Schutz vor Fahrraddiebstahl erhöhen.

Bei der Alarmanlage für Ihr Rad handelt es sich um einen Mechanismus am Fahrradschloss, der bei Erschütterungen durch einen Bewegungssensor ein akustisches Signal abgibt. Ähnlich, wie bei der Alarmanlage eines Autos wird so nicht nur der Dieb abgeschreckt, er zieht auch alle Aufmerksamkeit auf sich. Es wird ein Daueralarm ausgelöst, der bis zu 110 Dezibel laut werden kann. Um einen Fehlalarm am Rad zu vermeiden, wird bei der Fahrradalarmanlage in der Regel erst ein Voralarm ausgelöst, bevor der Daueralarm einsetzt. Ganz praktisch lässt sich die Alarmanlage per App auf Ihrem Smartphone, Fingerabdruck oder Code abstellen. Dieser relativ günstige Diebstahlschutz ist bereits ein sehr effektiver Weg das eigene Rad vor Dieben zu schützen, ohne bauliche Änderungen am Fahrrad vorzunehmen. Der Alarm überrascht Diebe bei ihrem Vorhaben, gleichzeitig wird das Umfeld vom Diebstahlversuch in Kenntnis gesetzt und der Fahrradbesitzer wird in der Regel in Echtzeit über den versuchten Diebstahl informiert.

Unterschiede bei der Auswahl an Fahrrad Alarmanlagen: Sicherheit geht vor

Jährlich werden etwa 300.000 Fahrräder gestohlen und diese Diebstähle auch bei der Polizei angezeigt. Die Dunkelziffer scheint aber erheblich höher zu sein. Daher empfiehlt es sich gerade bei hochwertigen Rädern in einen zusätzlichen Diebstahlschutz neben dem herkömmlichen Schloss zu investieren. Bei Alarmanlagen für das Fahrrad unterscheidet man grundsätzlich zwei Arten des Diebstahlschutzes: den externen und den internen Alarm. Bei der externen Fahrradalarmanlage handelt es sich um ein kleines Gerät, dass am Rad montiert wird. Der interne Alarm ist die Zusammenführung vor Fahrradschloss und Alarm. Dieser ist für Diebe noch weniger ersichtlich als ein externer Alarm und ertappt Fahrraddiebe auf frischer Tat.

Entscheiden Sie sich zum Kauf einer externen Alarmanlage, muss diese mit einem eigenen Schloss montiert werden. Mithilfe von ein paar kleinen Schrauben kann der Sender der Alarmanlage innerhalb von Minuten an einer passenden Stelle am Fahrrad montiert werden. Am besten direkt unter dem Sattel, am Lenker des Bikes oder unter dem Gepäckträger. Hier sehen potentielle Fahrraddiebe den Sender des Geräts nicht und es kann sein Signal ungestört an eine App auf Ihrem Smartphone senden. In der Regel verfügt die externe Alarmanlage ebenfalls über eine Fernbedienung, von der aus der Alarm bequem gesteuert werden kann. Diese Art des Alarms am Bike ist besonders kostengünstig.

Zusätzliche Sicherheit im Schloss: Die integrierte Fahrrad Alarmanlage

Eine weitere Variante, um zu verhindern, dass Ihr Bike auf der Straße gestohlen wird, ist die interne Fahrradalarmanlage. Hierbei handelt sich um ein Schloss mit eingebautem Alarm. Ein Tracker bietet hier zusätzliche Sicherheit durch integrierte Bewegungssensoren. Durch diese Technik wird Ihr Bike rund um die Uhr bewacht. Viele Alarmsysteme bieten zusätzlich die Möglichkeit der Echtzeitmeldung über GPS. Ein GPS-Tracker überwacht hier den Standort Ihres Rads und meldet sofort, wenn sich dieser ungeplant verändert. Mithilfe der integrierten Fahrradalarmanlage wird bei Erschütterung des Schlosses ein akustischer Alarm ausgelöst, der ein sehr hohes Abschreckungspotential für Langfinder bietet. Gleichzeitig wird über eine App auf Ihrem Smartphone eine Benachrichtigung über den Diebstahlversuch generiert, damit Sie im Ernstfall die Polizei über den geplanten Diebstahl informieren können.

Die Preise von Fahrradalarmanlagen variieren und sind abhängig von der verbauten Technik und der Qualität der verwendeten Bauteile. Generell lässt sich aber sagen, dass eine externe Fahrradalarmanlage mit Kosten von etwa 15 bis 50 Euro eine kostengünstige Möglichkeit ist, das eigene Bike vor Fahrraddiebstahl zu schützen. Der Alarm bietet mehr Sicherheit vor Dieben und wirkt effektiv. Ein Schloss mit integriertem akustischem und GPS-Signal ist im Fachhandel in einer Preisspanne von etwa 50 bis 150 Euro erhältlich. Es bietet mehr Möglichkeiten, das Rad vor Fahrraddiebstahl zu sichern und es in Echtzeit zu überwachen und ist damit auch teurer in der Anschaffung.

Zusätzliche Sicherheit: GPS Tracker zur Ortung des eigenen Bike

Wer sich für sein Rad über eine Alarmanlage hinaus Sicherheit wünscht, sollte sich über die Ortung per GPS informieren. Mit speziellen GPS-Trackern, die am eigenen Bike befestigt werden können, kann man feststellen, ob das eigene Fahrrad bewegt wird. Hierbei gilt es GPS-Tracker mit und ohne SIM-Karte zu unterscheiden. Sollte Ihr Fahrrad doch einmal gestohlen werden, kann so die Route des Rads problemlos nachverfolgt werden. Wer sich für einen GPS-Tracker mit integrierter SIM-Karte entscheidet, kann sogar genauere Bewegungen nachvollziehen. Durch sogenanntes Geofencing kann hier sogar ein bestimmter Bereich festgelegt werden, den der eigene Drahtesel nicht verlassen soll. Wer auf eine Ortung per GPS Wert legt, sollte beachten, dass die Preise eines GPS-Trackers fürs eigene Bike schnell bei 120 Euro liegen kann. Ein verbautes GPS-Gerät kann allerdings den Diebstahlschutz und das Tracking stark vereinfachen.

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