Power für unterwegs

E-Bike-Akku laden

Es gibt auch unterwegs viele Möglichkeiten, den Akku wieder voll zu bekommen und damit die Reichweite des Pedelecs zu erhöhen

Ökologische Alternative E-Bike

Immer mehr Menschen entscheiden sich für die praktischen Vorteile eines E-Bikes. Die umweltfreundliche Alternative zum Pkw oder zum Motorrad ist kostengünstig im Alltag und erfährt sogar Förderung durch den Staat. Wie funktioniert aber die Aufladung des hochwertigen Pedelecs unterwegs im täglichen Umgang? Wer täglich mit seinem E-Bike im Straßenverkehr unterwegs ist, legt teilweise lange Strecken zurück. Auch wenn die Reichweite der Akkus immer größer wird, muss man trotzdem von Zeit zu Zeit den Motor des elektrischen Fahrrads laden. Wie das genau funktioniert, ist eigentlich ganz einfach. Da sich die Elektrofahrräder immer größerer Beliebtheit erfreuen, wächst das Angebot an E-Bike-Ladestationen in ganz Deutschland ebenfalls täglich. Der Fahrradfreund hat unterwegs die Wahl zwischen unterschiedlichen Lademodellen, die zum eigenen E-Bike passen. Egal ob an der E-Bike-Tankstelle oder einer E-Bike-Ladestation: Hier bekommt das elektrische Fahrrad wieder Energie für die nächste Tour. Praktischerweise findet man zahlreiche Ladestationen für E-Bikes an öffentlichen Plätzen wie Raststätten, Tankstellen oder Bahnhöfen. Auch zahlreiche Apps helfen E-Bike-Fahrern dabei, die nächstgelegene E-Bike-Ladestation für das Pedelec auf einer Karte zu finden. Die Ladestationen für E-Bikes unterscheiden sich je nach Anbieter in ihrer Form, bieten jedoch für viele Modelle die passende Anschlussmöglichkeit zum Aufladen des Akkus. Von kleinen Ladesäulen als Lademöglichkeit, über Fahrradständer mit eingebauten Steckdosen bis hin zu Schließfächern, in die Akkus zum Laden eingeschlossen werden können, steht deutschlandweit alles für Bikes zur Verfügung.

Die besten Tipps zur Nutzung der E-Bike-Ladestationen

Besonders interessant für E-Bike-Fahrer unterwegs, ist bei E-Bike-Ladestationen natürlich die Frage nach den Kosten für den Strom aus meist erneuerbaren Energiequellen. Die Antwort hier ist ganz einfach: Die meisten E-Bike-Ladestationen sind kostenlos nutzbar und stehen allen Pedelec-Fahrern zur Verfügung. Bei Ladestationen mancher Stromanbieter, wie den RWE E-Bike-Stations, ist eine Karte zum Freischalten der jeweiligen Ladestation nötig, die bei allen Informationsstellen des Stromanbieters erhältlich ist. 

In der Regel sind die Tankstellen für Elektroräder 24 Stunden am Tag nutzbar für alle, die für ihr Fahrrad Strom benötigen. Ausnahmen bilden Ladestationen, die in oder um Gebäuden mit Öffnungszeiten angebracht sind. Die entsprechenden E-Bike-Ladestationen sind dementsprechend auch nur in diesem Zeitraum verfügbar. 

Wie lange eine vollständige Ladung des eigenen E-Bikes dauert, ist selbstverständlich vom Zustand des Akku und dem Ladegerät abhängig. Eine vollständige Ladung des Bikes kann zwischen zwei und neun Stunden dauern. Allerdings laden viele Pedelecs oft schneller, als es die Hersteller in den technischen Daten angeben. Außerdem muss im Zweifel der Akku nicht vollständig geladen sein, um eine große Reichweite für das E-Bike zu erreichen. Eine Ladezeit von einer Stunde kann bei einen Zwischenstopp während der Radtour schon komplett ausreichen. 

Wichtiger Tipp:

Auch wenn Sie gemütlich einen Kaffee trinken, während Ihr E-Bike-Akku längere Zeit lädt, sichern sie das elektrische Fahrrad gut. Gerade bei Fahrradständern mit Steckdosen für die Akku-Ladung, sollte das E-Bike immer gut mit einem Schloss gesichert sein. 

Optimale Technik für den Ladevorgang des E-Bikes

Viele Fahrradfreunde fahren täglich mit ihrem E-Bike und achten dabei auf eine besonders ökonomische Fahrweise, um den Akku zu schonen und die Reichweite zu verlängern. Trotzdem hat auch der leistungsstärkste Akku nur eine begrenzte Lebensdauer. Wer nicht immer sofort eine Steckdose oder eine E-Bike-Ladestation in Reichweite hat, kann auch auf das eigene Ladegerät zurückgreifen. Viele E-Bike-Hersteller bieten für unterschiedliche Radmodelle Geräte zum Laden des E-Bike-Akkus an. Wer also beim Fahren bemerkt, dass die Ladung des Akku nicht mehr bis zur nächsten Ladestation reicht, kann mit einer Schnellladung aus dem Ladegerät nachhelfen.

Das Laden an den meisten E-Bike-Ladestationen funktioniert über herkömmliche Steckdosen, wie man sie aus dem Haushalt kennt. Einige Ladestationen verfügen allerdings auch über ihr eigenes Steckersystem, das nur unter Umständen mit dem eigenen E-Bike kompatibel ist. Wer sich hier mit Strom für seinen E-Bike-Akku versorgen will, sollte vorher sicherstellen, dass er einen geeigneten Adapter dabei hat. 

In der Regel werden die Stromsäulen, an denen Pedelecs geladen werden können, aus erneuerbaren Energiequellen versorgt. Solarenergie oder Windenergie sind hier die Hauptquellen, bei denen E-Biker mit gutem Gewissen Energie tanken können.

Was, wenn der E-Bike-Akku unterwegs doch mal schlapp macht?

Sollte man die Lebensdauer des eigenen E-Bike-Akkus doch einmal überschätzen, kann es durchaus sein, dass dem Rad der Strom ausgeht. Das ist noch lange kein Grund zur Panik. Selbst bei den schnelleren und schwereren S-Pedelecs, ist es möglich, das E-Bike einfach bis zur nächsten Ladestation zu schieben. Wer im Stadtverkehr mit dem E-Bike liegenbleibt, kann sich auch einfach mit einem eigenen Ladegerät, einem Kabel und einer herkömmliche Steckdose behelfen. Im schlimmsten Falle muss man dann einfach darauf warten, dass das E-Bike aufgeladen ist. Auch wenn die Bedienung eines E-Bikes ohne motorisierte Unterstützung mühseliger ist, kann im Zweifelsfall auch langsam bis zur nächsten Akkuladung weitergefahren werden.

Sollten Sie während einer Radtour in bergigem oder unwegsamem Gelände liegen bleiben, kann das Bike auch gesichert und der Akku abgenommen werden, um den Akku separat aufzuladen. Mithilfe eines Ladegeräts kann ein E-Bike-Akku schon innerhalb einer Stunde auf die Hälfte der Gesamtkapazität aufgeladen werden. Auch Fahrradclubs und -werkstätten sind jederzeit beim Aufladen des E-Bikes behilflich.

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