Fahrradteile

Die richtige Beleuchtung fürs E-Bike

Die richtige Beleuchtung fürs E-Bike

Bikes.de Redaktion

27.04.2021 - Update: 20.07.2021

Bikes.de Redaktion

27.04.2021 - Update: 20.07.2021

Die Fahrradbeleuchtung am E-Bike sollte nicht nur praktisch und zuverlässig sein, sie muss auch den in Deutschland geltenden Gesetzen entsprechen. Für E-Bikes weist die StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) besondere Regeln aus, die jeder E-Bike-Fahrer kennen sollte.

Das gilt bei der E-Bike-Beleuchtung

Seit dem Jahr 2019 gilt speziell für Pedelecs, die seit dem 1. Januar 2019 verkauft wurden, ein neues Gesetz innerhalb der StVZO. Es besagt, dass Elektrofahrräder, die bis 25 km/h unterstützen, noch mindestens zwei Stunden Strom für die Lichtanlage aufbringen können müssen, nachdem der Akku die Motorunterstützung bereits abgeschaltet hat.

Das bedeutet für E-Bike-Fahrer: Nur weil der Motor nicht mehr läuft, heißt das nicht, dass die Leuchten und damit die Sichtbarkeit im Straßenverkehr versagen dürfen. Da batteriebetriebene Lichtanlagen inzwischen erlaubt sind, sollte das für E-Biker keine größere Herausforderung sein. Damit du sicher nicht im Dunkeln stehst, kannst du ein Set Stecklichter mitnehmen.

Ansonsten gilt für Pedelec-Beleuchtung das Gleiche wie für Fahrradbeleuchtung. Schließlich gelten E-Bikes, die bis 25 km/h unterstützen rechtlich als normale Velos.

Die Rechtslage bei S-Pedelec-Beleuchtung

Ein S-Pedelec unterstützt bis 45 km/h. Es gilt als Kraftrad, weshalb es ständig mit Licht fahren muss. Zu dieser Dauerlichtpflicht kommt die Anforderung, dass S-Pedelecs auch über gelbe Seitenrückstrahler verfügen müssen. Seit 2018 müssen die Scheinwerfer von S-Pedelecs dem EU-Standard ECE 113 entsprechen.

Die Bikes.de-Redaktion besteht aus Experten rund ums Fahrrad und E-Bike.