e-Bikes von Scott

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Scott

Die Geschichte beginnt im Ski-Sport. 1958 entwickelte Ed Scott, Ingenieur und Skisportler aus Sun Valley, den ersten Skistock aus Aluminium. Leicht und am Ende schmal zulaufend verdrängte er schnell die bis dahin gängigen Modelle aus Stahl oder Bambus. In der Folge war das Unternehmen zunächst im Skisport tätig und erfolgreich, wobei die ersten Skier erst im Jahr 1998 folgten. Noch heute findet man im Portfolio der Marke den Bereich Wintersports, neben Running, Motosports und Bike. In den Bereich Motosports expandierte die Firma 1970 mit Motocross-spezifischen Goggles, es folgten Motocross-Boots, Lenkergriffe und anderes Zubehör.

Aerodynamischer Fahrrad Lenker von Scott

Der Amerikaner Greg Lemond gewann 1989 die Tour de France, dabei setzte er den ersten aerodynamischen Lenker ein, der an einem Bike montiert wurde. Entwickelt hatte ihn Charly French für Scott. Eine erste Innovation der Firma, der weitere folgen sollten: 1991 die Mountainbike-Federung mit Unishock, 1995 das Endorphin, das erste Mountainbike aus Carbon von Scott. Auf diesem Bike wurden Weltcup-Siege und Olympisches Gold errungen. Im Jahr 2003 zeigte Scott Bikes ein neues Konzept für ein Fully. Der Dämpfer am Hinterbau des Genius bot drei Einstellungen: arretiert, voller Federweg und Traktions-Modus. 2007 stellt die Firma mit dem Addict ein Rennrad vor, das nur 5,9 Kilogramm wog. Seit 2010 gibt es die Twin Loc Federungs-Technologie für Fullys, die heute auch bei E-Mountainbikes genutzt wird. Mit einem Hebel am Lenker nimmt man die gewünschte Federwegs-Einstellungen vor oder blockiert die Federung ganz. Zur Wahl stehen der volle Federweg, ein Traktions-Modus und die volle Blockade.

E-Bikes seit 2011

In enger Zusammenarbeit mit Bosch stellt Scott im Jahr 2011 eine E-Bike Linie vor. Aktuell gibt es Scott E-Bikes in drei Kategorien: Mountain, Urban/Trekking und Junior. Bei den Bikes ohne Motor kommen die Bereiche Road, Gravel/Cyclocross, City/Urban und Future Pro dazu. Die Kategorie Future Pro umfasst eine Reihe von Mountainbikes für Jugendliche – Hardtails ebenso wie Fullys. Die Juniorbikes ohne Motor sind ausschließlich Hardtails mit Laufrädern von 20 Zoll Größe bis 26 Zoll. Es finden sich hier aus dem Erwachsenenbereich bekannte Namen wie das Scott Scale oder das Scott Contessa. Im E-Bike Segment wird der Bereich Junior vom Roxter eRide abgedeckt. Das Pedelec für Kinder und Jugendliche gibt es mit 24-Zoll- und 26-Zoll-Laufrädern. Es ist ein vollwertiges E-MTB mit Federgabel und einem Antrieb von Bosch. Der zugehörige Akku ist direkt über dem Motor auf dem Unterrohr platziert, so das für gute Balance gesorgt ist und das E-Bike von Kindern und Jugendlichen leicht beherrscht werden kann.

E-Bikes für Cross und Trekking

Im Segment Trekking E-Bikes bietet die Firma klassische Trekkingräder mit Motor an, alle mit integriertem Akku. Die Rahmen haben Diamantform, allerdings mit stark abfallendem Oberrohr. Alle E-Bikes dieser Kategorie sind mit einer Federgabel ausgestattet, außerdem mit Gepäckträger, Schutzblechen, schlanken Lichtern und Seitenständer. Die meisten Bikes sind E-Hardtails, es gibt aber auch vollgefederte E-Trekkingbikes. Ebenfalls in die Kategorie fallen die Scott E-Sub Crossbikes. Die sind puristischer ausgestattet als die Trekking-Modelle, verzichten auf Anbauteile wie Schutzbleche und Gepäckträger und auch auf eine Beleuchtung. Neben Diamantrahmen gibt es hier auch E-Bikes mit Trapezrahmen für Frauen. Die Akkus sind hier ebenfalls elegant ins Unterrohr integriert und tragen so zu einem sehr attraktiven Erscheinungsbild der E-Bikes bei.

E-MTBs in zwei Kategorien

Sport E-Bikes und Trail E-Bikes sind die beiden Produktlinien der Firma im Segment E-Mountainbikes überschrieben. In der Rubrik Sport sind E-Fullys wie das Scott Strike eRide und E-Hardtails wie das Aspect eRide zu finden. Die Preise sind hier – nicht zuletzt wegen der angebotenen Hardtails – breiter aufgefächert als im Segment Trail E-Bikes, wo ausschließlich vollgefederte Bikes zu finden sind. Die Motoren der Sport E-MTBs kommen von Bosch, bei einigen ist ein Bosch Active Line Plus Antrieb verbaut, meist ist es ein Bosch Performance Line CX. Dieser Antrieb ist auf den Einsatz am E-MTB hin optimiert und bietet die dafür perfekte Performance mit hohem Drehmoment und einer Motorsteuerung, die in allen Fahrsituationen das optimale Maß an Motorunterstützung generiert. Einige Bikes erlauben die Montage eines zusätzlichen Akkus. Zu den 624 Wh des integrierten Akkus kommen 500 Wh des zweiten, der auf dem Unterrohr montiert wird. Ausführlichsten Touren steht damit nichts mehr im Weg.

150 Millimeter Federweg am E-Genius

Die Rubrik Sport E-Bikes bei den Mountainbikes von Scott besteht aus den Modellreihen Spark eRide und Genius eRide, die in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten erhältlich sind, das Genius auch in Contessa-Version für Frauen. Während das Spark 120 Millimeter Federweg bietet sind es beim Genius 150 Millimeter, womit es reinen Gewissens den E-Enduros zugeordnet werden kann. Je nach Ausstattung variiert der Preis der Pedelecs, wobei die Marke ganz auf Produkte renommierter Hersteller vertraut. So kommen viele der Federelemente von Fox oder Rock Shox, die Schaltungen und Bremsen von Sram oder Shimano.