e-Bikes von Raleigh

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Raleigh Bikes

Raleigh ist eine Marke, deren Geschichte beinahe so weit zurückreicht wie die Geschichte des Fahrrads selbst. Raleigh wurde 1887 in Nottingham gegründet und ist eine der ältesten Fahrradmarken der Welt. Der Name ist in vielen Ländern der Welt bekannt und vertreten. Dabei interpretiert jede Region den Namen Raleigh individuell. Während Raleigh in Großbritannien ein sportliches Image pflegt und Rennräder sowie Mountainbikes anbietet, setzt man in Deutschland in erster Linie auf die Bereiche Trekking, Comfort, Urban und ATB. Im Segment E-Bike sind es E-Trekkingräder wie das Raleigh Stanton und E-Comfort-Bikes wie das Raleigh Bristol. Raleigh Deutschland wurde im Jahr 1974 gegründet, heute ist Raleigh Deutschland Teil der Raleigh Univega GmbH, die zur Derby Cycle Holding gehört. "Für uns ist Raleigh eine Komfortmarke, die mit Design zu überzeugen weiß", bringt Geschäftsführer Uwe Reinkemeier-Lay die aktuelle Philosophie auf den Punkt.

E-Bikes mit britischem Understatement

Das Design der E-Bikes und herkömmlichen Fahrräder der Marke ist von britischem Understatement geprägt. Man setzt auf gedeckte Farben und eine klassische Linienführung. Es wird selbst auf kleinste Details geachtet, die Logos sind unter einer Schicht Klarlack gut geschützt, Kunstleder-Griffe greifen sich sehr angenehm und sorgen zusammen mit bequemen Sätteln und ausgewogenen Geometrien der Modelle für viel Komfort. Das klassische Design geht bei herkömmlichen Fahrrädern wie bei jedem Raleigh E-Bike eine gelungene Verbindung mit moderner Technik ein. Die Bikes sind mit hochwertigen Komponenten ausgestattet, die Shimano Acera Kettenschaltung am Raleigh Rushhour zum Beispiel oder eine Shimano Nexus Nabenschaltung, etwa am Raleigh Chester. Viele der Raleigh Fahrräder sind mit Scheibenbremsen ausgestattet, andere mit hydraulischen Felgenbremsen oder V-Brakes.

Motoren und Akkus namhafter Hersteller

Wie gut sind Raleigh E-Bikes? Mit "sehr gut und sehr vielseitig" lässt sich diese Frage beantworten. Raleigh E-Bikes gibt es mit verschiedenen Motorenarten. Die Pedelecs sind mit Heckmotoren von Neodrives, wie dem Z20 Pedelec, ausgestattet oder mit Mittelmotoren. Ein Bosch Active Line zum Beispiel oder ein Bosch Performance Line Antrieb. Ein Mittelmotor ist erste Wahl, wenn ein besonders ausgewogenes Fahrverhalten des E-Bikes gefordert ist. Die Position des Motors verhilft dem Bike zu einem tiefen Schwerpunkt und damit zu großer Fahrstabilität. Mittelmotoren gibt es von unterschiedlichen Anbietern – wobei Raleigh auf Bosch, Neodrives und Shimano setzt – und sie sind mit verschiedenen Charakteren erhältlich. Der Antrieb kann eher komfortabel oder eher sportlich sein, ganz nach Modell des E-Bikes gewählt. Weiterhin bietet diese Form der Motorisierung den Vorteil, dass sie sowohl mit einer Kettenschaltung als auch mit einer Nabenschaltung kombiniert werden kann.

Sportlicher Hinterradmotor

Der Neodrives-Hinterradmotor ist sehr sportlich, er kann ausschließlich mit einer Kettenschaltung kombiniert werden. Er wird von einem Premium-Akku mit Energie versorgt. Eine besondere Eigenschaft ist sein Bergab-Assistent: Erreicht der Fahrer oder die Fahrerin bergab eine zuvor eingestellte Maximalgeschwindigkeit, bremst der Motor ab und führt dabei dem Akku sogar wieder Energie zu – Rekuperation lautet der Fachbegriff. Das Modell Raleigh Stanton zum Beispiel nutzt in seinen verschiedenen Ausstattungsvarianten den Neodrives Z20 Pedelec. Der Begriff Pedelec übrigens bezeichnet E-Bikes, deren Motor nur dann aktiv wird, wenn der Fahrer oder die Fahrerin selbst in die Pedale tritt. Je nach gewählter Fahrstufe und orientiert an anderen Parameter wie der aufgebrachten Trittkraft, der Geschwindigkeit oder der Trittfrequenz, steuert der Antrieb mehr oder weniger Kraft zum Vortrieb bei. Erreicht das E-Bike eine Geschwindigkeit von 25 km/h stellt der Motor die Arbeit ein und das Fahrrad muss rein mit Muskelkraft betrieben werden. Rechtlich gilt das Pedelec als "normales" Fahrrad und kann auf allen Wegen genutzt werden, auf denen auch ein Fahrrad erlaubt ist.

Raleigh Kent 10 auch als S-Pedelec

Schnellstes Raleigh E-Bike ist das Kent 10 S. S steht für Speed – genau wie das S in der Bezeichnung S-Pedelec. Dieser Typ E-Bike funktioniert im Prinzip wie ein Pedelec, allerdings arbeitet sein Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h mit. Vor dem Gesetz ist es kein Fahrrad, sondern ein Kleinkraftrad. Unter anderem muss es deswegen ein Versicherungskennzeichen tragen, der Fahrer oder die Fahrerin einen Helm. Außerdem ist der Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse AM erforderlich, ein S-Pedelec kann deswegen nur von Personen gefahren werden, die älter als 16 Jahre sind. Damit auch mit dem kräftigen Bosch Performance Speed Motor weite Touren möglich sind, ist es mit einem ausdauerndem Bosch PowerTube Li-Ion-Akku mit 17,4 Ah und 625 Wh ausgestattet. Die Reichweite hängt von Faktoren wie der gewählten Fahrstufe, der Topografie, dem Fahrstil, aber auch etwaigem Gegenwind ab. Raleigh gibt für das Kent 10 S maximal 115 km an – ein stolzer Wert.

Vernetzt mit der Impulse Evo App

Viele Jahre setzte Raleigh auf das Impulse Evo Antriebssystem mit Mittelmotor, entsprechende Pedelecs sind immer noch im Betrieb. Dazu gibt es eine praktische App, die das Display des Antriebssystems mit dem Smartphone verbindet und zahlreiche praktische Funktionen bietet. Das Telefon kann gut geschützt in der Tasche bleiben, auf dem kleinen Bildschirm am Lenker werden wichtige Informationen angezeigt. Außerdem kann das Smartphone bei Bedarf via USB-Buchse am Display geladen werden. Mit Hilfe der App kann die Route aufgezeichnet und später erneut gefahren werden, es können Einstellungen am Impuls vorgenommen werden und man kann sich navigieren lassen. Das funktioniert klassisch von Start zum Ziel, oder man lässt sich Touren um den jeweiligen Standort vorschlagen. Dabei berücksichtigt das System auch den aktuellen Ladestand des E-Bike Akkus.