e-Bikes von Rabeneick

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Rabeneick

Die Fahrräder der Marke Rabeneick haben eine lange Geschichte. August Rabeneick gründete seine Zweirad-Fabrik in Bielefeld bereits im Jahr 1930. Wenig später folgte der erste Radrennstall, der dem Namen Rabeneick über viele Jahre im Radrennsport Präsenz verschaffte. Rabeneick war bei bekannten Rennen vertreten, dazu zählen die Deutschland-Tour, die Tour de France und viele 6-Tage-Rennen. 1949 gewann Harry Saager das Rennen Grünes Band, das ein Vorläufer der Deutschland-Tour war und in 13 Etappen von Hamburg nach München führte. Die Marke Rabeneick gehört heute zur Cycle Union, genauso wie VSF Fahrradmanufaktur, Kreidler und E-Bike Manufaktur. "Weniger ist mehr" beschreibt Rabeneick aktuell die Philosophie des Unternehmens und beruft sich auf den Gründer. Der habe schon in den Gründerzeiten erkannt, dass das Weglassen überflüssiger Teile sowie eine Konzentration auf hohe Fertigungsqualität wichtige Parameter für schnelle und besonders leichte Fahrräder seien.

Schlanke E-Bikes seit 2019

Die Fahrräder von Rabeneick zeichnen sich durch ein schlankes, elegantes Erscheinungsbild aus, eine Eigenschaft, welche die Marke auch bei ihren Pedelecs verwirklicht. Im Bereich der nicht motorisierten Räder unterscheidet Rabeneick die Serien Speed, Urban, Trekking und City. Die Pedelecs finden sich in der E-Serie, die 2019 aus der Taufe gehoben wurde. In der Speed Series werden puristische Urban Bikes und Trekkingräder angeboten, die eine sportliche Sitzposition bieten, mit Scheibenbremsen ausgestattet sind und wahlweise mit Naben- oder Kettenschaltung angeboten werden. Diamant- und Trapezrahmen sind verfügbar, zu erkennen sind die Bikes dieser Serie am Kürzel TS. TX steht für die Urban Series, schnellen Speedbikes mit puristischem Design und Diamantrahmen für die Stadt. Die Trekkingräder erkennt man am Kürzel TC, sie bieten eine aufrechtere Sitzposition, stellen unterschiedliche Schaltungstypen zur Wahl und sind mit Diamantrahmen oder als Tiefeinsteiger verfügbar. Die Bikes der neuen Cityserie sind ausschließlich als Tiefeinsteiger erhältlich, sie sind leicht, stabil und besonders zweckmäßig für Fahrten in der Stadt ausgestattet.

Start mit drei Modellen

Seit 2019 tritt Rabeneick auch als E-Bike-Marke auf, den Anfang machten drei Pedelecs, die an einem E zu erkennen waren, welches dem Namen des E-Bikes beigestellt wurde. So gibt es nicht nur unmotorisierte Rabeneick TC-Bikes, sondern auch das TC-E, es gibt TS-E und TX-E. Dieses System nutzt die Firma weiterhin, wobei die Zahl der Modelle wächst. Die Pedelecs von Rabeneick sind auf den ersten Blick – auch auf den zweiten – nicht von herkömmlichen Rädern zu unterscheiden, der Grund liegt im Antriebssystem, auf das die Firma ausschließlich setzt. Bafang ist Hersteller des Hinterrad-Motors, der 250 Watt leistet und sich in der Hinterradnabe des E-Bikes verbirgt. Der zugehörige Akku ist ebenfalls nicht zu sehen, da er im Unterrohr des Pedelecs untergebracht ist. Mit einer Kapazität von 252 Wh fällt dieser Akku sehr leicht aus. Da auch der Motor wenig wiegt, punkten die E-Bikes von Rabeneick mit einem insgesamt für ein Elektrofahrrad geringen Gewicht. Die Reichweite der Rabeneick E-Bikes ist durch den kleinen Akku etwas kleiner, sie sind aber auch eher für Fahrten in der City oder kürzere Ausflüge gedacht. Bei diesem Einsatzzweck wiegen die Vorteile der leichten E-Bikes den geringeren Einsatzradius mit Leichtigkeit auf. Drei der Rabeneick E-Bikes sind mit einer Shimano Deore XT Kettenschaltung ausgestattet, das TX-E ist ein puristischer Singlespeeder mit wartungsfreiem Gates-Riemen anstatt einer Kette.

My Bike-App für E-Bikes

Die My Bike-App ist ein kostenloses Tool, das für die E-Bikes von Rabeneick genutzt werden kann. Die App erlaubt die einfache Registrierung des Fahrrads und die vollständige Steuerung des E-Bikes. Außerdem können Routen gespeichert und mit Freunden geteilt werden, die My Bike-App zeigt auf dem Smartphone Fahrradhändler oder Schlauchautomaten in der Nähe an und sie erleichtert das Vorgehen im Fall eines Diebstahls. Mit den gespeicherten persönlichen Daten und Informationen zum Fahrrad kann man schnell eine Diebstahlmeldung erstellen und per Mail an die Polizei und die Versicherung schicken. Die App bzw. das Smartphone kommuniziert per Bluetooth mit dem E-Bike und zeigt auch Infos wie die Geschwindigkeit, die Reichweite, den Akku-Ladestand und andere wichtige Daten an. Auf ein Display am Cockpit des E-Bikes kann man so verzichten, was das puristisch gehaltene Design unterstreicht.